Kanutour auf dem Regen

22.07. bis 24.07.2016 mit 5 Rovern und 5 Sipplingen

Am Freitag Abend ging es los. Wir trafen uns am späten Nachmittag am Waldhäusl um den ganzen Krempel zusammen zu packen, die Autos zu beladen und schonmal die Route zu besprechen. Nach getaner Arbeit gab es dann noch ein gemeinsames Abendessen. Es wurde gegrillt. Frisch gestärkt und nun auch mit den letzten Nachzüglern ging es dann endlich los in Richtung Regen. Es sollte eine lange Fahrt werden. So ein Hänger fährt nunmal nicht ganz so schnell. Begleitet von den News auf Bayern 3 zu den Ereignissen in München, Kangaru-Chroniken und Musik absolvierten wir Kilometer für Kilometer. Einmal an unserem Einstiegsplatz angekommen ging dann alles recht fix. Autos verteilen (Strat, Mitte, Ziel), Zelt aufbauen und Material verstauen. Der Samstag startet mit der Erkenntnis, dass der Fluss erst ab 10 Uhr befahren werden darf. Also genug Zeit da ist um gemütlich zu Frühstücken. Pünktlich saßen dann auch alle in ihren Booten und es konnte endlich los gehen. Der Fluss sollte uns von Metten, vorbei an Auerkiel, durch das Landschaftlich wunderschöne und artenberaubende Bärenloch, vorebi an Teisnach bis zum Kraftwerk Gumpenried führen. Die Schlüsselstelle sollte das Bärenloch sein. Hier hat der Fluss viele Kurven und es ist alles Naturbelassen. Dies führt zu einigen Stromschnellen, die mit dem Kanu nicht so ganz einfach sind. Wir haben uns dann auch bis fast zum Schluss ganz gut gehalten, bis dann zwei Boote an der gleichen Stelle gekenter sind. Ärgerlich, denn leider war auch unsere musikalische Untermalung dabei. Die Gitarre. Aber was solls. Es geht weiter. Naja leider nur bis nach Teisnach. Denn da erwartet uns eine 700m lange Strecke zum umtragen. Mit unserem Wage eine recht anstrengende Angelegenheit. Am Abend fanden wir schließlich neben dem Staudamm des Kraftwerks Gumepnried eine schöne Stelle zum nächtigen. In der Nacht hat es dann auch wie angekündigt geregnet.
Der Sonntag startete nach einem diesmal besser getakteten Morgen wieder um 10 Uhr. In die Boote fertig los. Der Tag begann rasch mit dem Gumpenrieder Schwall, überraschte uns dann mit einem Schauer und beschehrte uns schließlich drei Staudämme zum umtragen mit entsprechender Rückstaumasse davor. Das kostet viel Zeit und Nerven, Aber was solls. So mussten wir zum Schluss auch noch richtig paddeln, denn die Strömung ging gegen null und wir wollten gerne noch halbwegs rechtzeitig zu unserem Auto am Ziel kommen. Gegen 17.00 Uhr erreichten wir erschöpft den Blaibacher See um von dort unsere Autos zu holen und uns auf dem Heimweg zu machen.