Dieses Jahr ging für unseren Stamm auf zwei Sommerfahrten. Die älteste Sippe hat sich nach Polen zu Bundesfahrt aufgemacht, dort die Beskiden zu erkunden. Die Rover haben sich auf in den hohen Norden gemacht. Es ging über Stockholm mit dem Flieger nach Kiruna. Dort mussten wir nachdem wir den Bus in die Stadt verpasst hatten 9,5km laufe, wobei wir teilweise trampen konnten. Am nächsten morgen ging es dann mit dem Bus weiter über Jokkmokk bis nach Kvikkjokk. Unserem Startpunkt. Hier wollten wir auf den nördlichen Kungsleden stoßen. So ging es am nächsten morgen bei Dauerregen los. Kungsleden wir kommen. Zunächst ging es durch lichten Wald, der ab und zu in große malerische Seen öffnete. Nach ein paar Tage ging es immer weiter die Berge hoch und wie verließen so langsam und gelangt langsam zu Baumgrenze. Die Landschaft wurde immer weitläufiger und es gab überall Blaubeerbüsche. Fast jeden Tag kamen wir an Hüttenn vorbei, in derren Umgebung wir auch meistens übernchteten, denn so konnten wir auch die Toiletten beützen. Und es stellte sich heraus, dass die Hütten auch Essen zu recht passablen Preisen anboten. Deshalb kamen wir auch auf den Genuss von Gorgonzola und Rentierwurst aus der Tube auf Knäckebrot. Eine wahre Gaumenfreude, zunätzlich zu unserem Pemikan. Dies ist ein Brotaufstrich der Indianer, der aus Schweineschmalz, Cranberrys und gerösteten Zwiebeln besteht und auf Brot auch genißbar ist. Nach vier Tagen machten wir in Saltoluokta einen Pausetag und Chris musste uns leider verlassen. Mit einem Mann weniger ging es dann weiter in Richtung Abisko. Zum Glück war das Wetter auf unserer Seite und bis auf ein paar Schauer kamen wir ziemlich trocken durch, auch wenn es eigentlich immer windig war und kalt. Alle paar Tage kamen wir dann sogat auf den Genuss echter schwedischer Holzsaunen, die bei den meisten Fjällstationen dabei waren, wenn man dort zeltet. Nach 180 km un 13 Tagen kamen wir dann schließlich in Absiko an, nachdem wir unzählige Seen passiert, die Landschaft genossen, Lagefeuer gemacht und gesungen haben. An unserem Etappenziel mussten wir jetzt noch einen Tag warten, bis dann unser Zug nach Stockhom kommen sollt. WIr verbrachten den Tag mit den erkunden der Gegegend und einem gemeinsamen langen Abendessen. Nach einem ausgiebigen Blaubeerpfannkuchenfrühstück ging es dann am nächsten morgen mit den Nachtzug nach Stockholm. Hier konnten wir noch zwei Tage mit Sightseeing verbringen bevor wir wieder in den FLieger steigen mussten und es wieder mit vielen Erinnerungen nach Hause ging. Das einzig doofe war, dass wir den ersten Fliegr gebucht hatten, so mussten wir den Bus um 3:30 in Stokholm nehmen!