Eine “Kurz”beschreibung

Die Großfahrt nach Finnland war der unbestrittene Höhepunkt des Pfadfinderjahres 2018! Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, daher gibt es hier nur eine kurze Beschreibung unserer Fahrt und wir lassen diese unglaublichen Bilder für sich wirken. Vielen Dank an dieser Stelle für das Fotografieren und alles was dazu gehört an Johannes, Christian P. und Jasha!

 

Los ging es für 20 Rover am Abend des 04.08.. Es wurden Rucksäcke gepackt - ausgepackt - gepackt - umgepackt gegrillt und das Haus auf Vordermann für die Sommerferien gebracht. Viel zu früh ging es dann Sonntag morgen zusammen mit der Sbahn zum Flughafen, die Aufregung war rießig - für zwei Tielnehmer war das sogar der erste Flug. Nach der Ankunft in Helsinki teilten sich die Fahrtengruppen.

Die Wandergruppe bestehend aus sieben Leuten (Jojo, Anna, Lukas, Finian, Theo, Johannes und Leon) macht sich auf in den mittleren Westen Finnlands um gemeinsam den Pleura Trail zu bezwingen. Anfangs lief das auch hervorragend, nach der Hälfte stellten wir aber fest das der Bus am Zielort nicht mehr fuhr. Wir mussten also spontan umdisponieren und schafften es mühsahm mit trampen und Busfahren es rechtzeitig zurück nach Jyväskylä zu schaffen. Dass sich das ganze im Nachhinein nicht als zu schlau heraus gestellt hat ist eine andere Geschichte.

Die Kanugruppe war der größere Anteil (Wanda, Nele, Laura S., Laura H., Christian P., Jascha, Homer, Danni, Coco, Jeny, Vitus, Jannik, Adam). Mit 6 Knaus schipperten sie gemeinsam eine Woche lang durch die Finnische Seenplatte, erkundeten einsame, verlassene Inseln und verbrachten allgemein sehr viel Zeit im sehr warmen Wasser. Auch die Kanufahrer hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter und in der gesamten ersten Woche nur einen Regentag. Gemeinsam biwakierten sie auf der selbsternannten Inseln "Robins - Hood", schauten sich die Sternschnuppen an oder machten die Finnischen Saunen unsicher.

 

Nach einer ereignisreichen Woche trafen sich alle Akteure (leider ab jetzt Krankheitsbedingt ohne Danni) sowie zusätzlich Fabi und Lena in Joensuu im äußersten Osten Finnlands wieder (wie wir herausfanden war Koli doch sehr nah an der russichen Grenze). Der dortige Hierajärvi Trail ist einer der beliebtesten und schönsten Wanderwege Finnlands und führt über eine Hügelige Landschaft um mehrere Seen herum.

Wir waren insgesamt mit drei Kothen unterwegs und bauten diese jeden Abend an einer neuen Feuerstelle in schönster Landschaft auf. Die langen Abende am Lagerfeuer, die uneneldichen Schafkopf runden und die Dank namenloser Fahrtengitarre sehr schönen Singekreise werden uns allen wohl noch sehr lange in Erinnerung bleiben. Wir konnten wunderschöne Aussichten erhaschen, mussten doch überraschend Anstrengende Hügel erklimmen und konnten jeden Abend ein Wohlverdientes Bad in einem Eiskalten See nehmen. Als Highlights ist zum einem die Sauna in der Mitte vom Weg zu nennen, spannend waren auch die Seilfähre und die Furt über den "reißenden" "Fluss", welcher doch für mindestens eine Person zu viel war. #einermussjareinfallen

Nach einer weiteren Woche in der Finnischen Wildnis ging es für alle zurück in die Zivilistation, genauer gesagt nach Helsinki. Dort kamen wir bei einem Finnsichen Sea-Scout Troop auf der Insel Suomenlinna, einem Finnsichen Weltkulturerbe, unter. Von dort aus besichtigten wir die Hauptstadt, führten uns diverse Kaffe-Häuser zugute oder shoppten im 2Hand Store nach neuer/alter Kleidung.

 

Nach 3 Tagen Helsinki inklusive Abschlussessen ging es für alle zurück nach München zurück in den Alltag. Ich denke, wir alle werden Finnalnd nie vergessen und keiner Bereut es dabei gewesen zu sein. Trotz aller Schwieirgkeiten und Probleme eine mehr als gelungenen Sommerfahrt 2018.
Und jetzt viel Spaß mit den Bildern! - Leon

#herrengedeck #pragergeschwindigkeit